NaturLebens(T)Räume NLR

Unser Verein hat das Ziel "Menschen-Schutz-Gebiete" zu fördern. Es soll anderen Menschen das Leben in der Natur ermöglichen, möglichst autark und ohne chemische Spritzmittel oder Pflanzengifte. Das Vereinsgeld wird dazu verwendet, dass Lebensträume zu Lebensräumen werden. Entweder durch Förderung eines oder mehreren Plätzen oder bei guter finanzielle Situation auch durch den Kauf von Grundstücken. Unser Verein hat den gleichen Zweck wie mein ursprünglicher Verein "Oasen des Lebens". Nur mit dem Unterschied, dass ich die Arbeit, Buchhaltung und Homepage selbst Ehrenamtlich mache und Mitgliedsbeiträge ausschließlich für den Vereinszweck verwendet werden. Aufgrund interner Differenzen mit Hanna habe ich den Verein noch einmal neu gegründet. Alle Mitglieder von Oasen des Lebens können sich entscheiden ob sie weiterhin beim alten Verein bleiben oder bei meinem neuen Verein mitmachen.

 

Vereinsstatuten:

 

Vereinssitz: Oberhofenweg 28 | 6380 St. Johann in Tirol | T. +43 (0) 664 7302 2534 | http://issgras.at, www.foodkombi.de | atinaimix2@hotmail.com

 

§ I Zweck und Tätigkeitsbereich

Der Verein führt den Namen " NaturLebens(t)räume ", Kurzform NLR

(1) Er hat seinen Sitz in St. Johann in Tirol und erstreckt seine Tätigkeit auf den ganzen Planeten. Er ist im Vereinsregister der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel unter ZVR: 1499662457 eingetragen.

(2) Die Bildung von Zweigvereinen im Sinne des § 1 (4) VerG 2002 ist vorgesehen, ebenso Zweigstellen (Landes-, Bezirks- Ortsgruppen und Stützpunkte).

(3) Der Verein ist nicht parteipolitisch ausgerichtet, überkonfessionell und gemeinnützig, sohin nicht auf Gewinn ausgerichtet.

(4) Alle Organbezeichnungen gelten sowohl für männliche als auch weibliche Mitglieder und Personenbezeichnungen.

 

§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt folgende Ziele und Zwecke:

(1) Kleine Naturschutzgebiete in denen auch Menschen leben oder zeitweise leben können. Naturparadiese für Alle Menschen oder "Menschenschutzgebiete" könnte man diese Flächen auch nennen. Dort dürfen auch Vereinsmitglieder Urlaub machen und mehr über die Natur lernen oder auch an Projekten mithelfen.

(2) Kauf oder Pacht von Landwirtschaftlichen Flächen um dort Fruchtbäume, Fruchtsträucher und Kräuter zu Pflanzen, um die Vielfalt und Biodiversität zu fördern. Auch dürfen Landwirte oder andere Eigentümer dem Verein einen Platz überlassen auf dem dann die Biodiversität gefördert wird. Vereinsmitglieder reisen auch in andere Länder um Plätze zu finden, die verkauft werden und die für den Verein geeignet sind. Mit der Genehmigung des Vorstandes werden ihnen die Reisekosten rückerstattet.

(3) Es ist auch vorgesehen, dass auf diesen Flächen Menschen zeitweise zum Zwecke des Aufbaues oder als Verwalter dauerhaft dort wohnen. Die dort errichteten Behausungen und Werkstätten sollten möglichst mit Naturmaterialen oder gebrauchten Gegenständen gebaut werden. Die Bauweise sollte sich in die Natur einfügen und möglichst unsichtbar sein. Die verbaute Fläche sollte der Natur über ein GRAS- oder Pflanzen Dach wieder zurückgegeben werden. Auch Baumhäuser, Hobbithäuser, Yurten oder "Earth-Ships" sind möglich. Natürlich unter Berücksichtigung der jeweils lokalen Gesetze.

(4) Der Platz sollte energie-autark aufgebaut werden. Es ist ein Komposthaufen und eine Trocken-Trenn Toilette zu errichten, sodass der natürliche Kreislauf geschlossen bleibt und das entstandene Material zur Düngung der Pflanzen eingesetzt werden kann. Natürlich im Einklang mit den jeweiligen lokalen Verordnungen, da der Verein aber weltweit tätig ist, kann das regional unterschiedlich ausfallen.

(5) Forschung nach naturnahen Lebens- und Heilweisen und deren Realisierung. Auch Ernährungsforschung ist ein wichtiger Bestandteil. Was kann wo am besten angebaut werden, ohne dass viele Hilfsmittel dazu gebraucht werden.

(6) Forschung nach verborgenem Wissen. Auch wird geforscht, ob der Menschen ganz ohne jede synthetischen Medikamente gesund und leistungsfähig bleibt. Es wird betont, dass die Mitglieder bei diesen Forschungen völlig frei sind zu entscheiden, ob sie an den Forschungen teilnehmen wollen oder nicht. Selbstverständlich gilt das auch für Impfungen und andere Invasive Eingriffe über Mund oder Nase.

(7) Pflege und Erhaltung von volkstümlichen Erfahrungsweisheiten, von Wissen, Kunst und Kultur, um den Menschen gesund und naturverbunden, sein Dasein lebenswert zu gestalten und zu erhalten.

(8) Den Vereinsmitgliedern, die im Vorstand für den Aufbau und die Erhaltung von diesen Orten zuständig sind, werden alle Reisekosten und Transportkosten und die Aufwendungen des täglichen Lebens voll vergütet. Das enthält auch alle Lebensmittel und notwendigen Anschaffungen während der Reisen oder bei einem Aufenthalt bei einem dieser Plätze. Auch der Kauf von Transportmitteln wie Fahrräder, Autos, LKWs etc. zum Zwecke des Aufbaues oder zum Zwecke der Anreise sind vorgesehen.

(9) Die Einnahmen des Vereins werden zum Kauf von neuem Land, zur Rettung von Land, zum Aufbau der Behausungen, zum Kauf der Pflanzen und zur Bezahlung der dauerhaften Platzverwalter verwendet. Auch Forscher und Ärzte können durch den Verein Voll- oder Teilzeitstellen erhalten. Auch ist es möglich, dass der Verein Plätze für viele Jahre pachten kann um diese Plätze den Mitgliedern in Absprache mit dem Verpächter zur Verfügung zu stellen.

(10) Diese Plätze sollen für alle Menschen frei zugängliche Plätze sein so lange der Verein dies erlaubt. Bevorzugt werden natürlich immer die Vereinsmitglieder. Nur Menschen, welche diese Plätze verunreinigen, welche intolerant anderen Gegenüber sind oder sonst gegen Regeln des Vereins verstoßen, denen kann der Zutritt zu den Plätzen verweigert werden.

(11) Besucher dieser Plätze verpflichten sich einige Stunden am Tag für den Aufbau oder Pflege dieses Platzes zu sorgen ODER eine vom Verein bestimmte Tagespauschale an den Verein zu bezahlen.

(12) Besucher oder Verwalter dieser Plätze, die durch die Ernte der Früchte oder Pflanzen dieser Plätze Geld damit verdienen haben dieses Geld an den Verein abzuliefern oder für den Aufbau oder die Erhaltung dieses Platzes zu verwenden.

(13) Wenn Gemüse oder Früchte auf diesen Plätzen gezielt angebaut werden, so ist auf eine ausreichend große Biodiversität an verschiedenen Pflanzen zu achten und es sind keinerlei Kunstdünger oder Spritzmittel dazu erlaubt. Der Anbau muss mindestens den "Bio-Demeter" Richtlinien entsprechen und es dürfen auch keinerlei Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Mittel, die im Verdacht stehen Menschen, Tiere, Pflanzen oder Wasser in irgendeiner Form zu schädigen sind auf diesen Plätzen strengstens Verboten! Es gilt: Der Hersteller dieser Mittel muss durch STUDIEN (mit deren ART und Durchführung der VEREIN einverstanden ist) beweisen, dass diese Mittel unschädlich sind. Besteht auch nur der Verdacht eines Mitglieds, dass diese Mittel schädlich sein könnten, so werden sie gänzlich vermieden.

(14) Aufklärung der Menschen über die gesundheitlichen Auswirkungen die durch die Kombination und Reihenfolge von Lebensmitteln auftreten können.

(15) Ein weiteres Ziel ist es "Heilbiotope" für erkrankte Vereinsmitglieder zu errichten, die zur Regeneration dienen. In diesen Heilbiotopen treffen die Erkrankten selbst die Entscheidung von wem sie therapiert und unterstützt werden sollen. Es dürfen Ärzte, Heilpraktiker und Naturheilkundler auf diesen Plätzen ausschließlich Vereinsmitglieder betreuen und unterstützen. Idealerweise enthalten diese Plätze einen natürlichen Bachlauf, Teich oder See. Die Ernährung auf diesen Plätzen sollte vorwiegend vegetarisch erfolgen mit einem hohem Anteil an roh und veganen Lebensmitteln. Aber auch Honig und Eier dürfen ab und zu verwenden werden, wenn sie von einem der Vereinsplätze stammen oder Bio-Demeter-Qualität haben! Milchprodukte und Fleischprodukte sind nur mit Ausnahmegenehmigung des Vorstands erlaubt. Heilbiotope sind aber in erster Linie zur Verbesserung der Gesundheit da und die meisten Plätze sind KEINE Heilbiotope in diesem Sinn.

(16) Auf den Plätzen sind nur selbstgemachte oder Bio-Zertifizierte Kosmetika und Körperpflegeprodukte erlaubt. Das gilt auch für Sonnenschutzmittel! Alle Produkte die Phenoxyethanol, Titanoxyd, Paraffine und andere Erdölprodukte enthalten sind nicht erlaubt!

(17) Auch ist es möglich, dass der Verein andere Vereine oder Stiftungen unterstützt, welche den gleichen Vereinszweck verfolgen. z.B. "The Alternative now".

(18) Oberste Priorität ist der respektvolle Umgang der Mitglieder untereinander. Halten sich Mitglieder nicht an diese Grundregel, so können sie von mindestens 3 Mitgliedern aus dem Verein ausgeschlossen werden. Erwünscht sind Entscheidungen im Konsens und nicht durch eine zwei Drittel Mehrheit. Redekreis und gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg sind ebenfalls Mittel um Entscheidungen im Verein zu treffen.

(19) Gebote für alle Mitglieder zur Bildung einer Gemeinschaft sind: Wahrheit, gegenseitige Unterstützung, Verantwortliche Teilnahme an der Gemeinschaft, Transparenz, Verlässlichkeit, Pflege der Tierwelt.

 

§ 3

Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

(1) Ideelle Mittel:

a) Vorträge und Versammlungen;

b)Zusammenkünfte und Wanderungen;

c) Seminare und Kurse;

d) Anlage und Haltung von Heilpflanzen – Lehr- und Schaugärten;

e) Einrichtung und Haltung von Arbeitskreisen;

f) Herausgabe von periodischen Druckschriften und sonstigen Publikationen.

(2) Materielle Mittel:

a) Mitgliedsbeiträge;

b) Erträge und Einnahmen aus Veranstaltungen und Publikationen;

c) Spenden;

d) Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen;

e) Vereinseigene Unternehmungen;

f) Bei Bedarf Zuschüsse von Zweigvereinen.

g) Einnahmen aus dem Verkauf von Büchern oder Online-Produkten

 

§ 4 Arten der Mitgliedschaft

Unter Mitglieder des Vereines werden sowohl physische Personen ab einem Mindestalter von 16 Jahren als auch juristische Personen verstanden. Die Mitgliedschaft gliedert sich wie folgt:

a) ordentliche Mitglieder Diese sind Funktionäre des Vorstandes (§ 11), weiters Bezirks-, Ort- und Stützpunktleiter sowie Gartenbetreiber und Arbeitsgruppenleiter oder deren allfällige Stellvertreter.

b) außerordentliche Mitglieder Darunter versteht man Bezieher der "Newsletter" oder Druckschriften nach Einzahlung des Jahresmitgliedsbeitrages.

(1) Basismitglied zahlt 30 bis 90 Euro pro Jahr je nach Einkommen und Möglichkeiten an den Verein und darf mit Erlaubnis eines Vorstandsmitglieds jederzeit einen Vereinsplatz besuchen. Er hat eine Tagespauschale zu bezahlen oder aber einige Stunden pro Tag für den Aufbau oder Erhalts des Platzes zu sorgen.

(2) Premium-Mitglied zahlt 500 Euro pro Jahr und darf OHNE die Erlaubnis eines Vorstandsmitglieds bis zu 5 Wochen lang jederzeit einen Vereinsplatz seiner Wahl besuchen. Es erhält dafür auch einen Gratis-Zugang zu allen Foodkombi-Paketen lebenslang.

(3) Förder-Mitglied des Vereins stellt dem Verein einen Platz irgendwo auf der Welt zur Verfügung und darf dafür OHNE die Erlaubnis des Vereins jederzeit einen anderen Platz des Vereins bewohnen oder besuchen OHNE Verpflichtung zur Mitarbeit oder Pflege des Platzes. Jedoch muss er sich mit dem Platzhüter einigen, dessen Platz er bewohnen will.

(4) Unterstützer-Mitglied darf mehr als 500 Euro pro Jahr an den Verein spenden und erhält dafür Gratis-Zugang zu allen Food-Kombi Produkten und allen E-Books der Seite issgras.at lebenslang.

(5) Sonder-Mitglied zahlt jährlich 4000 Euro an den Verein und erhält dafür Unterstützung anderer Mitglieder (z.B. Menschen mit Behinderung oder ältere immobile Menschen).

(6) Es ist auch möglich den Mitgliedsbeitrag für viele Jahre im voraus zu bezahlen oder gemeinsam mit anderen Mitgliedern einen Platz als Gemeinschaft zu kaufen. Dann werden jedem Geldgeber Anteilsmäßig die Kosten als Mitgliedsbeitrag für viele Jahre im voraus gutgeschrieben.

c) Ehrenmitglieder.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(a) Ordentliche Mitglieder: Diese werden aufgenommen nach deren Antrag durch Beschluss eines Vorstandsmitglieds. Der Vorstand kann den Aufnahmeantrag ohne Begründung ablehnen. Die Vorstandsfunktionäre (§ 11) werden von der Generalversammlung bestellt; Funktionsträger gemäß AGO durch die zuständige Landes- bzw. Bundesleitung.

(b) Außerordentliche Mitglieder: Durch Einzahlung des Jahresmitgliedsbeitrages.

(c) Ehrenmitglieder: Diese werden ob ihrer Verdienste um den Verein auf Vorschlag des Vorstandes von der Generalversammlung ernannt.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.

(2) Ein Austritt von ordentlichen Mitgliedern kann nur zum 31. Dezember eines jeden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens zwei Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe oder des E-Mails maßgeblich.

(3) Der Ausschluss eines ordentlichen Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung von Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

(4) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 3 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Ordentliche Mitglieder sind ehrenamtliche Funktionäre des Vereins und damit berechtigt und aufgefordert, sämtliche Funktionsaufgaben (genaue Auflistung siehe AGO) für die jeweilige Funktion für den Verein zu tätigen; sie sind von der Leistung eines Mitgliedsbeitrages befreit. Diese Befreiung gilt auch für die ernannten Ehrenmitglieder.

(2) Außerordentliche Mitglieder erhalten nach zeitgerechter Zahlung das Recht sich auf den Plätzen des Vereins mit einzubringen.

(3) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.

(4) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung verlangen.

(5) Die ordentlichen Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der ordentlichen Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.

(6) Die ordentlichen Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

 

§ 8 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 16) und das Schiedsgericht (§ 17). Ein Vorstandmitglied darf auch mehrere Funktionen belegen soweit das erforderlich ist.

 

§ 9 Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle fünf Jahre statt, jedoch ist es vom Vorstand möglich eine Generalversammlung jederzeit einzuberufen..

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf

a) Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,

b) schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Ordentlichen Mitglieder,

c) Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG)

d) Beschluss der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),

e) Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten) binnen vier Wochen statt.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle ordentlichen Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebenen E-Mail-Adresse) einzuladen. Hierzu genügt auch die zeitgerechte Ankündigung in einer Druckschrift des Vereines. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a –c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).

(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens eine Woche vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.

(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außer-ordentlichen Generalversammlung – können nur zu Tagesordnungspunkten gefasst werden.

(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Jedes ordentliche – und Ehrenmitglied hat eine Stimme. Einem, bei der Generalversammlung anwesendem Mitglied kann das Stimmrecht mittels schriftlicher Bevollmächtigung übertragen werden. Dieser ist jedoch nur befugt ein nicht anwesendes Mitglied zu vertreten und es ist demnach ausdrücklich unzulässig, weitere Mitglieder zu vertreten und sohin deren diesbezügliche Bevollmächtigungen anzunehmen.

(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

 

§ 10 Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Beschlussfassung über den Voranschlag;

b) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;

c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstand und der Rechnungsprüfer;

d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;

e) Entlastung des Vorstandes;

f) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder; sofern solche beschlossen werden;

g) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

h) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;

i) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

 

§ 11 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:

a) Obmann und dem Stellvertreter.

b) Schriftführer, oder Stellvertreter

c) Kassier, oder Stellvertreter

d) Leiter des wirtschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen Referates

e) sämtliche Landesleiter aller Landesorganisationen oder deren Stell-vertreter.

f) Leiter der Pflanzenkunde

g) Leiter der Foodkombi Pro Referenten

h) Ehrenmitglieder

(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt fünf Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

(4) Der Vorstand wird vom Obmann, bei Verhinderung von seinem Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandmitglied den Vorstand einberufen.

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens ein Drittel von ihnen anwesend ist.

(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

(7) Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandmitglied oder jenem Vorstandmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktritts-erklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

 

§ 12 Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereins-organ zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgenden Angelegenheiten:

(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;

(2) Erstellung des Jahresvoranschlages, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;

(3) Beschlussfassung über die Allgemeine Geschäftsordnung (AGO)

(4) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten;

(5) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;

(6) Verwaltung des Vereinsvermögens;

(7) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen Vereinsmitgliedern;

(8) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

(9) Aufsicht und Entscheidungen hinsichtlich von Zweigvereinen und Zweigstellen, Entsendung von Mitgliederung und Organen in Zweigvereinen und Zweigstellen sowie Aufsicht über deren Tätigkeiten.

 

§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1) Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Schriftführer unterstützt den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte.

(2) Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit die Unterschriften des Obmanns. In Geldangelegenheiten (Vermögenswerte Dispositionen) ist der Obmann auch alleine Zeichnungsberechtigt wenn über ein Bankkonto Zahlungen getätigt werden.

(3) Rechtsgeschäfte zwischen den Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.

(4) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden. Diese sind auch jeweils einzeln Zeichnungsberechtigung.

(5) Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

(6) Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

(7) Der Schriftführer führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.

(8) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

(9) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns der Schriftführer oder der Kassier bei deren Verhinderung ihre Stellvertreter.

 

§ 14 Arbeitsgruppen

Um den vielseitigen Aufgaben des Vereines gerecht zu werden, kann die Generalversammlung bzw. der Vorstand ordentliche Mitglieder mit der Schaffung und Leitung von Arbeitsgruppen für ein besonderes Fachgebiet beauftragen. Diesen Arbeitsgruppen kann durch Vorstandsbeschlüsse eine Sondergeschäftsordnung zugebilligt werden.

 

§ 15 Geschäftsordnung

Die Geschäftsordnung regelt die vereinsinterne Organisation sowie den Ablauf des Vereinslebens. Sie wird vom Vorstand beschlossen, erweitert, geändert oder außer Kraft gesetzt. Die „Allgemeine Geschäftsordnung“ (AGO) gilt für den gesamten Verein.

 

§ 16 Rechnungsprüfer

(1) Zwei Rechnungsprüfer werden vom Verein auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wieder-wahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der General-versammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Die Rechnungsprüfung für das jeweils voraus-gegangene Jahr hat bis zum 31.03. des folgenden Jahres zu erfolgen. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

(3) Der Vorstand hat die Rechnungsprüfung der Generalversammlung vorzulegen (§ 10 Abs. e der Satzungen).

(4) Rechnungsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmun-gen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

 

§ 17 Schiedsgericht

1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach § 577 ff ZPO. Auf die Bestimmungen des § 8 VerG wird verwiesen.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Mitgliedern des Vereins zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei An-wesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 18 Freiwillige Auflösung des Vereines

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll denen zukommen, die am meisten für den Verein getan bzw. am meisten Mittel für den Verein zur Verfügung gestellt haben. Leben diese Mitglieder nicht mehr so wird das Vermögen, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe mit Schwerpunk auf Alleinerziehende Elternteile. Die Verwendung für die Sozialhilfe ist nur insoweit erlaubt, als damit keine Medikamente oder Impfstoffe für das Geld angeschafft werden. Das Geld darf nur zur Heilung oder guten Ernährung der betreffenden Personen eingesetzt werden aber niemals zur Symptombekämpfung und sch